Häufige Fragen​

Nachfolgend finden Sie eine Liste von Fragen, die wir häufig erhalten.

Lytt ist ein digitaler Assistent.
Bei Lytt können Sie Themen anbringen, die Sie nicht offen im Unternehmen ansprechen möchten. Lytt zu verwenden, fühlt sich an wie ein vertrauter Chat: Um herauszufinden, was passiert ist, stellt Ihnen Lytt Fragen und reagiert auf Ihre Antworten. Am Ende haben Sie die Möglichkeit, das Chatprotokoll als Meldung abzuschicken und auf Wunsch mit einer Vertrauensperson verbunden zu werden, um weitere Hilfe zu erhalten. Ihr Anliegen wird streng vertraulich behandelt. Bei jedem Schritt haben Sie die volle Kontrolle darüber, ob Sie Ihre Identität preisgeben oder lieber anonym bleiben möchten.

Sie können Lytt alles melden, was Sie am Arbeitsplatz erlebt oder beobachtet haben. Dies können beispielsweise Konflikte im Miteinander (Vorurteile, Mobbing, Belästigung, Diskriminierung, etc.), belastende persönliche Situationen oder auch Feedback zu sensiblen Themen sein. Lytt unterstützt Sie in allen unangenehmen Situationen, wie zum Beispiel auch:

Ich habe eine doppeldeutige Einladung zum Abendessen von meiner Vorgesetzten bekommen. Was soll ich tun?

Wie reagiere ich professionell auf unerwünschte Annäherungsversuche eines Teammitglieds?

Wie spreche ich an, dass ich überlastet bin?

Ich habe beobachtet, wie ein Kollege wiederholt Geld aus der Kasse nimmt. Kann ich auch einen anonymen Hinweis geben?

Ja. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Ihre Erfahrung einordnen können, ist das kein Problem. Lytt wird mit einigen Fragen versuchen, herauszufinden was vorgefallen ist. Sollten Sie sich unwohl fühlen oder den Eindruck haben, dass Sie ungerecht behandelt werden, empfehlen wir Ihnen dies unbedingt mitzuteilen. Nur so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre Situation verbessert. Die zuständige Vertrauensperson kann Ihnen bei der Aufklärung helfen, Fragen beantworten und Sie zu möglichen nächsten Schritten beraten.

Ihre Meldung kann erst nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung und ausschließlich von der Vertrauensperson eingesehen werden. Dabei handelt es sich um eine*n von Ihrem Unternehmen bestimmte*n Ansprechpartner*in. Diese Vertrauensperson wurde von uns geschult und wird sich auf Wunsch mit Ihnen in Verbindung setzenWir verwenden umfangreiche Verschlüsselungsalgorithmen und speichern weder Ihre IP-Adresse noch standortbezogene Daten, um Ihre Anonymität zu gewährleisten.

Nachdem Sie das Chatprotokoll von Lytt als Vorfallmeldung abgeschickt haben, erhalten Sie eine Fallnummer und eine PIN, mit der Sie die Bearbeitung verfolgen können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bei Bedarf mit einer Vertrauensperson verbunden zu werden. Hier können Sie weitere Fragen klären, erste Hilfe erhalten oder sich darüber informieren, ob es bereits ähnliche Situationen gegeben hat und wie mit diesen umgegangen wurde. Sollten Sie darüber hinaus psychologische oder rechtliche Beratung wünschen, kann die Vertrauensperson die anonyme Vermittlung an eine interne oder externe speziell dafür ausgebildete Person übernehmen. Bei jedem Schritt haben Sie die volle Kontrolle darüber, ob Sie Ihre Identität preisgeben oder lieber anonym bleiben möchten.

Über Lytt haben Sie die Möglichkeit, sich an eine Vertrauensperson zu wenden. Sie können beispielsweise Unterstützung dabei erhalten, schwierige Situationen richtig einzuschätzen oder beratende Hilfe in Anspruch nehmen. Bei Bedarf kann Ihnen die Vertrauensperson Handlungsoptionen aufzeigen oder dabei helfen, geeignete Maßnahmen einzuleiten, damit Sie sich wieder wohl fühlen. Wenn Sie nicht mit einer Vertrauensperson in Kontakt treten möchten, können Sie über Lytt auch einfach eine Meldung als Feedback einreichen.

Ihre Anonymität ist unsere höchste Priorität. Im Chatprotokoll mit Lytt müssen Sie keine Angaben machen, die Ihre Identität preisgeben würden und haben jederzeit die Möglichkeit, eine Frage zu überspringen. Sie erhalten eine willkürlich generierte Fallnummer und eine PIN, um Ihre Meldung zu verfolgen, die keine Rückschlüsse auf Ihre Identität zulassen.

Wir verwenden umfangreiche Verschlüsselungsalgorithmen und speichern weder Ihre IP-Adresse noch standortbezogene Daten, um Ihre Anonymität zu gewährleisten.

Es ist unser wichtigstes Anliegen, den Schutz und die Sicherheit ihrer Daten zu gewährleisten. Daher verwenden wir umfangreiche Verschlüsselungsalgorithmen und geben Ihre Chatprotokolle oder andere private Daten nicht ohne Ihre Erlaubnis an Dritte weiter. Darüber hinaus speichern wir weder Ihre IP-Adresse noch standortbezogene Daten. Unsere Datenschutzzertifikate finden Sie hier.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) versteht sexuelle Belästigung als „unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten,[…] dass die Würde der betreffenden Person verletzt“ (AGG §3 Abs. 4).

Sexuelle Belästigung kann also durch Blicke, Gesten, Worte oder körperliche Handlungen erfolgen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei dem, was Sie erlebt oder beobachtet haben, um sexuelle Belästigung handelt, können Sie bei Lytt Hilfe erhalten.

Für eine erste Einschätzung finden Sie nachfolgend einige Beispiele:

Blicke
— ein Mitarbeiter starrt in einem Gespräch permanent auf Ihr Dekolleté

Gesten
— ein Mitarbeiter macht anzüglich Gesten zu sexuellen Handlungen oder verwendet Arbeitsgegenstände als sexuelle Symbole
— ein Mitarbeiter zeigt ihnen pornografische Inhalte

Worte
— ein Mitarbeiter kommentiert wiederholt ihre Figur
— ein Mitarbeiter sagt Sätze wie: „Setz dich doch auf meinen Schoß!“
— ein Mitarbeiter macht sexuelle Anspielungen oder obszöne Witze

Körperliche Handlungen
— jegliche unerwünschte Handlungen wie Küsse, oder körperliche Nähe

Diskriminierung beschreibt jede Form der ungerechtfertigten Benachteiligung oder Ungleichbehandlung von einzelnen Personen oder Gruppen. Diese können in Form von Äußerungen, Gesten oder Handlungen erfolgen. Diskriminierung kann in der Praxis verschiedene Formen annehmen:

Ethnie oder Herkunft
— eine Schwarze Person wird nur im Lager eingesetzt, weil laut Chef nur “deutsch aussehende” Mitarbeitende Kundenkontakt haben sollen

Geschlecht
— eine Frau wird von ihren männlichen Kollegen mit sexistischen Bemerkungen belästigt

Religion
— ein Hausmeister in einem kirchlichen Altenheim wird gekündigt, weil er aus der Kirche ausgetreten ist

Weltanschauung
— ein Vegetarier wird wegen seiner Anschauung verspottet

Behinderung
— einer Verkäuferin wird wegen ihres starken Übergewichts gekündigt

Alter
— eine Beförderung des Arbeitnehmers wird abgelehnt, weil er „für den neuen Posten zu alt ist“

Sexueller Identität
— einem Altenpfleger wird gekündigt, weil er homosexuell ist

 

Wichtig: Nicht alles, was als diskriminierend empfunden wird, ist gesetzlich verboten. Eine Diskriminierung und damit Benachteiligung liegt vor, wenn jemand ohne sachlichen Grund wegen eines der obigen Merkmale in einer vergleichbaren Situation ungünstiger behandelt wird als jemand, der nicht über dieses Merkmal verfügt. Lytt kann Ihnen dabei helfen herauszufinden, ob ihre Situation rechtliche Diskriminierungsmerkmale aufweist.

Mobbing ist jede Form von beleidigendem, einschüchterndem, oder böswilligem Verhalten oder ein Missbrauch oder Machtmissbrauch, der als Mittel benutzt wird, um eine andere Person einzuschüchtern, zu demütigen oder zu verunglimpfen oder eine ähnliche Wirkung hat.

Wichtig: Dieses Verhalten muss regelmäßig und über einen längeren Zeitraum auftreten. Lytt kann Ihnen dabei helfen, herauszufinden, ob in Ihrem Fall Merkmale von Mobbing zutreffen. Jedoch sollten Sie Lytt ohnehin verwenden, wenn Sie sich am Arbeitsplatz oder in Ihrem Team unwohl fühlen.

Gibt es noch etwas, das Sie über Lytt wissen möchten?
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